DIE SCHWURHAND

… EINE WAHRE GESCHICHTE

Im Jahre 1080 kam es zwischen König Heinrich IV. und dem von den Widersachern des Königs als Gegenkönig eingesetzten Rudolf von Rheinfelden (auch: Rudolf von Schwaben) zur Schlacht bei Hohenmölsen. Besagter Rudolf gewann damals mit den Seinen zwar die Schlacht, verlor im Kampfgetümmel aber seine rechte Hand und verblutete.

DAS GOTTESURTEIL

Mit der rechten Hand, beklagte Rudolf von Schwaben im Sterben, habe er einst seinem König – Heinrich – die Treue geschworen. Der Verlust gerade dieser Hand wurde als Gottesurteil gewertet. Seither gilt die Hand Rudolfs von Schwaben als die „Schwurhand“. Sie ist heute im Dom der Stadt Merseburg ausgestellt.

SCHWABEN IN HOHENMÖLSEN

Mathias Griesbach ist von Geburt an Schwabe, und lebt seit 1992 in Hohenmölsen. Von Berufs wegen hat er mit dem Thema Eid zu tun: Griesbach kümmert sich um Recht und Gesetz als Rechtsanwalt mit Kanzlei in Hohenmölsen. Griesbach: “Was liegt da näher als sich mit der Geschichte dieser Ereignisse aus der Rechtsgeschichte zu beschäftigen. Das Thema hat mich von Anfang an fasziniert.”